Heiko Strohmann
Lieber Herr Kollege Janßen, vielen Dank noch einmal für die Abfolge der Darstellung! Ich will das noch einmal klarstellen: Sie haben ja sehr Ihre Senatorin verteidigt, was auch legitim ist, was in Ordnung ist, und das ist eigentlich auch der Grund unserer Kritik. Da geht es ja gar nicht um Frau Bernhard. Es könnte auch Meier, Müller, Schulze sein oder wer auch immer da ist. Wir haben nur gesagt, eine Aufsichtsratsvorsitzende oder ein Aufsichtsratsvorsitzender sollte aus der politischen Schusslinie, denn alles, was im Klinikum passiert, ist immer ein Politikum und wird dann auch immer politisch diskutiert, das hilft manchmal bei der fachlichen Aufarbeitung nicht. Deswegen sind wir der Meinung, dass das keine gute Idee ist. Gleichzeitig will ich noch einmal sagen – und dieses Beispiel ist wieder ein klassisches Beispiel, und leider sind hier Menschen zu Schaden gekommen, aber es ist ein klassisches Beispiel –: Sie reagieren nur wieder auf Notstände. Es ist seit 2023 klar, dass die Pathologie schlecht aufgestellt ist, dass wir Probleme lösen müssen, und da sage ich Ihnen, Ärzte können wir uns nicht mal eben backen, aber es ist keiner einmal auf die Idee gekommen, schon ab 2023 zu schauen, inwieweit die Zweitmeinung, die ja nicht vorgegeben ist, vielleicht durch Digitalisierung/durch KI geleistet werden muss, und Sie müssen uns verstehen, dass wir dann ein bisschen stutzig werden, wenn uns die Geschäftsführerin sagt, das gibt es alles gar nicht, wir dann aber im Internet lesen, das gibt es wohl seit Monaten, seit Jahren. Es gibt sogar so etwas in Bremen, dass wir das – –. (Glocke)
