Dr. Ralph Baumheier
In der Tat ist das ein länger dauerndes Thema, darüber hatten wir bei anderer Gelegenheit auch schon den Austausch. Ich bin auch nicht so begeistert, dass es so lange dauert, das ist keine Frage, das Problem ist dabei tatsächlich einerseits die Verfügbarkeit der entsprechenden angemessenen Software, das entsprechende Ausschreibungsverfahren und solche Dinge, die leider in die Zeit gehen. Es ist allerdings jetzt nicht so, dass wir da jetzt noch zwingend darauf warten müssen, um überhaupt zu Erkenntnissen zu kommen, sondern so, wie Sie schon dargestellt haben, haben wir jetzt auf der Basis der Kenntnisse aus den Erhaltungsbezirken durchaus auch eine Einschätzung, um das dann entsprechend weiter auszuwerten. Das ist das, was ich in der Antwort zu Frage 3 ja gesagt hatte, dass wir dazu jetzt gerade in der Auswertung sind und von daher auch dabei sind, uns einen Gesamtüberblick zu verschaffen. Ich möchte aber auch noch einmal darauf hinweisen, ich hatte eingangs in der Antwort zu Frage 1 dargelegt, dass wir ja jetzt in den Investitionssonderprogrammen insgesamt zehn Millionen Euro zusätzliche Mittel dann auf den Weg bringen können. Das ist nach Einschätzung unserer Fachleute – pro Jahr die fünf Millionen Euro zusätzliche Beauftragung – auch das, was wir uns zutrauen, wo wir ja auch davon ausgehen, dass wir das in diesem vorgesehenen Zeitraum dann auch tatsächlich erkennbar in die Umsetzung bringen werden, dass mehr natürlich immer schön wäre, aber dass mehr dann eben auch tatsächlich ein Mehr an Bearbeitungskapazität erfordert, was wir dann tatsächlich realistischerweise in dem Ausmaß nicht über das jetzt auf den Weg Gebrachte hinaus haben.
