Dr. Andreas Bovenschulte
Wir sehen eine ständige Steigerung der Besucherzahlen im Zentrum für Kunst. Das waren im Jahr 2025 ungefähr 10 000 Besucherinnen und Besucher, das ist im Vergleich zu den Vorjahren hochgegangen. Wir haben natürlich durchaus auch zyklische Schwankungen, wie es mit allen Einrichtungen ist. Wir haben schwierige Zeiten für kulturelle Einrichtungen gehabt. Das haben wir bei anderen Museen, das haben wir bei anderen Spielstätten gesehen, das haben wir unter anderem auch beim Boulevardtheater gesehen, und dann gibt es jetzt in der letzten Zeit einen deutlichen Aufschwung, den hat man 2025 schon gesehen. Also insofern: Ich bin zufrieden mit der Entwicklung, aber natürlich ist insgesamt noch Luft nach oben. Wie kann man die Zahl der Besucherinnen und Besucher noch verbessern? Das sind im Wesentlichen drei Maßnahmen, die man machen kann: Erstens geht es um die Attraktivität und Qualität der Angebote – da muss man ständig daran arbeiten, dass die möglichst interessant sind –, zweitens um ein offensives und gutes Marketing und eine offensive und gute Öffentlichkeitsarbeit und drittens, das haben wir jetzt gerade gemacht, die Verbesserung der verkehrlichen Anbindung des Tabakquartiers, wie wir es gerade vorgenommen haben. Das ist natürlich auch sinnvoll und gut, insbesondere, was die Anbindung auch am Wochenende und da insbesondere am Sonntag angeht. Also: eine zufriedenstellende Entwicklung, aber natürlich, wie immer, noch Luft nach oben!
