Claudia Bernhard
Selbstverständlich gibt es da tatsächlich einen Gap, das ist auch unsere Erfahrung. Es war letztendlich so, dass es bundesweit 55 Prozent bei den 15-jährigen Mädchen waren und 36 bei den Jungen, nur einmal so, um so einen Unterschied wahrzunehmen, und selbstverständlich ist unsere Information natürlich darauf ausgerichtet, das für alle Geschlechter ausrollen zu wollen. Das ist das Nächste, was man unbedingt angehen muss, weil wir natürlich die Jungen insbesondere auch miteinbeziehen wollen. Wir haben auch Fortschritte gemacht, es ist besser geworden, muss ich zu unserer Ehrenrettung sehen, aber den Unterschied gibt es nach wie vor. Das ist eben auch so ein Punkt, den man aus meiner Sicht wirklich nur vor Ort aufbrechen kann und nicht von oben herunter, sondern dann muss man die Institutionen, die in den Stadtteilen sind und die mit den Familien zu tun haben, entsprechend kontinuierlich mit dem Thema konfrontieren.
