Mark Rackles
Die Erkenntnis ist nicht furchtbar neu. Es steht ja in der Antwort auch drin, dass das generell wünschenswert ist. Wir setzen es ja nicht sofort um, ich habe es eben angedeutet: Ein zentrales Monitoring mit einem großen EDV-System, das in alle Schulen geht, ist ein größeres Projekt. Damit machen Sie das ganze System noch einmal wild. Meine Einschätzung ist: Ich finde Steuerungssoftware für Lehrkräfte, für die Schulleitungen, die den Personaleinsatz/Unterrichtseinsatz lenken, im Moment prioritärer. Wenn ich ein neues System, ein neues Modell wirklich in die Fläche bringen würde, würde ich persönlich eher in diesen Bereich gehen. Auch das ist noch nicht beschlossen, noch nicht einmal ansatzweise. Ich will nur signalisieren: Ein zentrales Monitoring ist sinnvoll, im Moment funktioniert es aber auch im dezentralen Ansatz so weit so, dass wir tatsächlich die Informationen haben, die wir zum Steuern brauchen; sogar, um Gerichtsverfahren zu bestehen, dieses System ist gerichtserprobt, es wirkt nur ein kleines bisschen antiquiert. Das hat sicherlich meine Vorgängerin auch schon vorgestellt. Also es ist völlig klar, wenn ich wählen könnte, auf Schnipsen, digital oder händisch, dann würde ich digital wählen, nur bekanntlich ist das Umsetzen von digitalen Projekten nicht das Glatteste, was in Deutschland funktioniert, und ich habe auch nicht den Eindruck, dass Bremen da die ganz große Ausnahme ist. Da muss man mit dem Dienstleister sprechen, man muss ein Projekt aufsetzen, das muss dann finanziert sein und so weiter. Bis ich das in den Schulen habe, da sind die 18 Monate schon um. Von daher, das ist klar: Ein zentrales Monitoring hat Vorzüge, in der Situation, in der wir gerade sind, ist das nicht digitale System durchaus ausreichend. Deswegen forciere ich da im Moment noch nichts, obwohl ich weiß, dass zentrales Monitoring sinnvoll ist.
