Bithja Menzel
Wir fragen den Senat: 1. Wie will der Senat sicherstellen, dass die künftige Entwicklung der Kaufhof-Immobilie nicht allein von Investor:inneninteressen geprägt wird, sondern ein ausgewogener Nutzungsmix entsteht, der Wohnen, Gewerbe, Bewegungsangebote, öffentliche und kulturelle Nutzungen gleichermaßen berücksichtigt? 2. Ist der Senat bereit, verbindlich festzulegen, dass ein relevanter Anteil der Flächen für sogenannte Dritte Orte vorgesehen wird – also offene, nicht kommerzielle Begegnungsräume für Kultur, Bildung, Wissenschaft und Nachbarschaft, die dem Gemeinwesen dienen –, und wann legt er dazu ein konkretes Konzept mit belastbaren Zahlen vor? 3. Wie wird der Senat gewährleisten, dass bei der Immobilie höchste ökologische Standards eingehalten werden, und wann ist mit einer konkreten Ausgestaltung dieser Vorgaben zu rechnen?
