Claudia Bernhard
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Abgeordneter! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Die Mitarbeiter:innen der Gesundheitspunkte verfügen über einen Bachelor- oder Masterabschluss in Gesundheitswissenschaften beziehungsweise Public Health. Sie erhalten Schulungen zu Kommunikation und Interaktion und zu verschiedenen fachlichen Inhalten. Zu Frage 2: Die Beschäftigten der Gesundheitspunkte führen im Schwerpunkt individuelle Beratungen durch. Diese Beratungen beschäftigen sich mit der Funktionsweise des Gesundheitssystems, der Anbindung an ärztliche Praxen, den Themen Ernährung/Bewegung/Pflege – unter anderem von Angehörigen – oder verweisen auf andere Angebote der Unterstützung oder sozialen Teilhabe. Darüber hinaus gibt es Gruppenangebote zu gesundheitsrelevanten Themen, die teilweise in Kooperation mit anderen Akteurinnen wie dem Quartiersmanagement, ärztlichen Praxen und den Pflegestützpunkten stattfinden. Zu Frage 3: Administrative Tätigkeiten und Serviceaufgaben sind auf diesen Arbeitsplätzen wenig bis gar nicht gegeben. Die Gesundheitspunkte informieren gezielt bei Fragen rund um Gesundheit. Sie erarbeiten präventiv und erleichternd den Zugang zum Gesundheitssystem. Darüber hinaus suchen sie den Kontakt zu ärztlichen Praxen, um diese gezielt zu den Angeboten im Stadtteil zu informieren, wie Bewegungs- und Beratungsangebote. – So weit die Antwort des Senats!
