Irene Strebl
Ich verstehe, was Sie meinen. Es wird jetzt vorausgesetzt, dass Sie sagen, es braucht mehr Personal. Das wissen wir aber ja noch gar nicht, denn das hängt ja von der endgültigen Lösung ab. Wenn sich zum Beispiel alle auf eine einheitliche Lösung einigen, dann muss das nicht unbedingt so sein. Ich glaube, das ist jetzt tatsächlich sehr zugespitzt, da müssen wir jetzt einmal abwarten, wie es laufen wird. Aber ganz generell – lassen Sie mich das vielleicht noch sagen –: Dass es in der Übergangszeit natürlich auch einmal hier oder da ruckeln wird und dass es erst einmal ein Mehraufwand ist, sich mit dem Gedanken anzufreunden und zu überlegen, wie können wir das machen, das ist unbenommen. Ich glaube aber, das müssen wir trotzdem tun. Es ist nicht einfach, aber deswegen müssen wir es trotzdem nicht bleiben lassen, sondern uns auf den Weg machen, denn das Ziel – deswegen haben Sie das ja hier auch mit großer Mehrheit in der Bürgerschaft beschlossen – soll doch sein, das Einwegplastik zu verhindern, und da freue ich mich auch über die große Mehrheit. Natürlich wollen wir ja alles tun, um diese Übergänge möglichst gut abzufedern, auch für die Schaustellerinnen und Schausteller, aber auf den Weg machen ist erst einmal gut.
