Maike Frese
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Der Senat begrüßt und unterstützt private Initiativen, die ein Public Viewing in Bremen zur Fußballeuropameisterschaft anbieten möchten. (Vizepräsidentin Sahhanim Görgü-Philipp übernimmt den Vorsitz.) Dem Senat liegen allerdings bislang keine Anfragen von Veranstalter:innen vor, die in der Bremer Innenstadt oder an sonstigen dezentralen Standorten Public Viewing zur Fußballeuropameisterschaft durchführen wollen. Erfahrungsgemäß werden jedoch Gastronom:innen zum Beispiel an der Schlachte im Außenbereich Fernseher oder Leinwände aufstellen, um Spiele der Europameisterschaft zeigen zu können. Der Senat wird mögliche Anfragen für größere Public-Viewing-Standorte unterstützen, wird aber selbst nicht als Veranstalter für ein Public Viewing auftreten. Zu Frage 2: Das Verfahren ist im Grundsatz so, dass Veranstalter:innen auf die Freie Hansestadt Bremen zukommen, sofern eine Veranstaltung auf öffentlichem Grund stattfinden soll, da hierzu eine Sondernutzungserlaubnis durch das Ordnungsamt zu erteilen ist. In der Regel wird ein Nutzungskonzept mit den erforderlichen Flächenbedarfen vorgelegt. Je nach beantragter Fläche erfolgen die erforderlichen Prüfungen und Beteiligungen. Aus Sicht des Senats wären geeignete Standorte in Bremen zum Beispiel der Bahnhofsvorplatz, die Bürgerweide oder die Rennbahn, vor der Tribüne. Die Freie Hansestadt Bremen schreibt allerdings öffentliche Plätze nicht für Veranstaltungen aus, auch nicht für ein mögliches Public Viewing zur Europameisterschaft 2024. Zu Frage 3: Der Senat hat ein großes Interesse daran, dass über private Initiativen ein Public Viewing in Bremen zur Fußballeuropameisterschaft angeboten wird. Eingehende Anträge von Veranstalter:innen für ein Public Viewing zur Europameisterschaft 2024 in der Stadt Bremen werden daher umgehend bearbeitet und geprüft. – So weit die Antwort des Senats!
