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Sascha Schuster

BA-Gruppe 26.08.2026 Sitzungen 21/36

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mal ein anderes aber interessantes Thema heute hier in der Bürgerschaft. Die Versorgung von Wildtiernotfällen obliegt in Deutschland grundsätzlich den Bundesländern, Landkreisen sowie ehrenamtlichen Initiativen und Tierschutzvereinen sowie Tierarztpraxen, da es keine einheitliche staatliche Institution für herrenlose Wildtiere gibt. Wie ist die spezielle Situation im Land Bremen? Das haben wir auch schon gehört: Das Land Bremen verfügt im Gegensatz zu anderen Bundesländern über keine offizielle, staatlich geförderte Wildtierauffangstation. Die Hilfe stützt sich primär auf den Bremer Tierschutzverein e. V. (Tierheim Bremen), der im Rahmen seiner Kapazitäten hilft, aber primär auf ehrenamtliche Strukturen angewiesen ist. Jetzt haben Sie eben gesprochen, Herr Zager, Bremerhaven, das Tierheim ist ja auch nicht ganz so groß, platzt auch aus allen Nähten, das wissen wir. (Abgeordnete Sülmez Ҫolak [SPD]: Herr Welt!) Herr Welt, Entschuldigung. Herr Welt, ja, Entschuldigung. (Abgeordneter Piet Leidreiter [BIW]: Sie kennen einander nicht, oder?) Doch, wir kennen uns gut. Herr Welt, Entschuldigung! Das stimmt. Das wissen Sie, dass das Tierheim aus allen Nähten platzt, aber das Tierheim ist auch an einer interessanten Fläche dran. Es wird Sie jetzt wundern, wenn ich das erwähne: Was die Villa Bremerhaven betrifft, da gibt es noch so ein schönes Grundstück, was man gerne haben möchte, gerade für Wildtiere. Da könnte man natürlich darüber nachdenken, gerade Ihre Partei, vielleicht dieses Grundstück so ein bisschen mit dem Tierheim klarzumachen, dass man dort Wildtiere und Notfälle unterbringen kann. (Zuruf Abgeordneter Holger Welt [SPD]) Ja, das ist eine interessante Auffangstation dort. Da könnten dann auch aus Bremen Tiere untergebracht werden, wie auch immer. Ich möchte aber vielleicht noch mal auf einen anderen Punkt kommen, wenn wir schon dabei sind, über dieses Thema zu reden: Wenn ich zum Beispiel jetzt im Hafen beschäftigt bin, und das ist eine ganz interessante Geschichte, die ich persönlich mal erlebt habe, wenn man da bestimmte Tätigkeiten wie Laschtätigkeiten ausüben muss zwischen irgendwelchen Containern, und oftmals krabbelt einem da irgendwie so ein Vieh entgegen, so ein Tier, sage ich mal, das schon ein bisschen größer ist, das war nämlich so eine Echse – auch über so was muss nachgedacht werden, weil die können ja nicht einfach da auf dem Dampfer herumlaufen oder irgendwie dann auf dem Terminal herumspazieren. Auch die Tiere müssen irgendwo untergebracht werden, und vielleicht könnte man das dann in einem Zusammenhang gleich verbinden, dass die vernünftig gepflegt und dort untergebracht sind. Ich finde das interessant, jedenfalls den ganzen Antrag. Wir als BA-Gruppe werden dem Ganzen zustimmen, egal ob es von der Seite ist oder von der Seite. Ich bin auch mal gespannt, das wurde eben auch schon gesagt, auf die Antwort unserer Senatorin. – Danke schön! (Beifall BA-Gruppe)

Alle Reden von Sascha Schuster Protokoll (PDF) ↗