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Mark Rackles

26.08.2026 Sitzungen 21/36

Vielen Dank, Herr Präsident, Herr Abgeordneter! Für den Senat antworte ich wie folgt: Zu Frage 1: Der Senator für Kinder und Bildung sieht in der Kooperation mit der Untis GmbH den Vorteil, dass im Rahmen der Pilotphase eine speziell auf die Anforderungen des Systems Schule zugeschnittene Software erprobt werden kann. Ziel ist es, die besonderen Rahmenbedingungen schulischer Arbeit – insbesondere die Erfassung unterschiedlichster Tätigkeiten, die Unterstützung des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie die Integration in bestehende schulische Abläufe – praxisnah abzubilden. Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Projektgruppe des Landes Bremen und orientiert sich an den Anforderungen der Pilotphase. Die bislang entstandenen Kosten ergeben sich aus den Beschlüssen des Senats, der staatlichen Deputation für Kinder und Bildung sowie des Haushalts- und Finanzausschusses sowie aus dem Kooperationsvertrag mit der Untis GmbH und betragen 291 090 Euro. Es handelt sich um eine einmalige projektbezogene Entwicklungsleistung und nicht um ein dauerhaftes Lizenzmodell mit nutzerbezogenen monatlichen Gebühren. Im Vorfeld der Entscheidung wurden sowohl das im Land Bremen eingesetzte Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterportal (MiP) inklusive der integrierten Zeiterfassung ELAZE als auch weitere marktverfügbare Lösungen betrachtet. Dem System MiP/ELAZE fehlten schulspezifische Funktionen wie zum Beispiel die Einbindung des Stundenplanes. Viele weitere Systeme kamen aufgrund ihrer Kostenstruktur oder datenschutzrechtlicher Rahmenbedingungen, insbesondere bei Serverstandorten außerhalb Europas, nicht in Betracht. Für eine mögliche spätere flächendeckende Einführung der Arbeitszeiterfassung an Schulen wird unabhängig von der Pilotphase ein Vergabeverfahren durchgeführt. Die Pilotierung dient dazu, die fachlichen und technischen Anforderungen an ein künftiges System zu definieren. Daher ist aktuell keine verlässliche Kostengegenüberstellung möglich. Diese erfolgt bei Auswertung der Pilotierung und der folgenden Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens. Zu den Fragen 2 und 3: Der Sinn einer Pilotphase besteht darin, dass zuerst Informationen gesammelt und dann Schlussfolgerungen gezogen werden. (Beifall Die Linke) Daher sind die Ergebnisse der jetzt angelaufenen Pilotierung abzuwarten, bevor auf die gestellten Fragen 2 und 3 seriös geantwortet werden kann. – So weit die Antwort des Senats!

Alle Reden von Mark Rackles Protokoll (PDF) ↗