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Maike Frese

26.08.2026 Sitzungen 21/36

Der Einfluss bremischer Unterstützungsmaßnahmen, der ist nicht sehr groß, weil das, was wir sehen – –, wenn wir von dem bundesweiten Trend reden, wenn wir sagen, es gibt bundesweit einen eklatanten Anstieg an Firmeninsolvenzen, dann ist das sicherlich nicht etwas, was wir nur lokal oder im Bundesland begleiten können. Firmeninsolvenzen sind auch nur ein Aspekt von dem Phänomen, dass Unternehmen aufmachen, zumachen. Nicht jedes Unternehmen, was seine unternehmerische Tätigkeit beendet, beantragt eine Insolvenz. Das sind insgesamt deutlich, deutlich mehr. Insofern, wenn wir darauf mit Förderinstrumenten oder Rahmenbedingungen reagieren, dann müssen wir auch die anderen Unternehmen in den Blick nehmen und nicht nur die, die konkret über einen Insolvenzantrag ihr Unternehmen abwickeln. Ja, wir haben natürlich die Rettungs- und Umstrukturierungsbeihilfen. Das ist ein klassisches Instrument, das wir immer schon hatten für Unternehmen in Schwierigkeiten. Das ist ein Verfahren, das hat jedes Bundesland und so natürlich auch Bremen. Ein Großteil wird sicherlich auch darin liegen, dass Unternehmen sich auf den Weg machen müssen, ihre Prozesse zu verbessern oder dass sie vielleicht auch in Produktionsanlagen investieren müssen, um sich zu erneuern. Für beides haben wir Förderinstrumente. Wir können aber tatsächlich auch aufgrund unserer Haushaltsmittel – jetzt spreche ich für das Wirtschaftsressort – die wir haben, nicht in großem Stil Fördermaßnahmen auflegen, speziell auf diesen Fall. Wir unterstützen in einem Gesamtpaket die unternehmerische Tätigkeit.

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