Volker Stahmann
Kolleginnen und Kollegen, verehrte Gäste! Ich möchte mich für meinen ersten Redeteil ausdrücklich entschuldigen, (Zurufe: Oh!) denn ich war davon ausgegangen, dass das Hohe Haus Ironie versteht, und das passiert mir nicht noch mal. (Beifall SPD, Die Linke – Zurufe CDU) Nächstes Mal werden wir bei den Fakten bleiben, und die Fakten werde ich noch einmal kurz zitieren, weil auch der Kollege Schäck sie wieder falsch zusammengefasst hat. (Abgeordneter Thore Schäck [FDP]: Jetzt bin ich ja mal gespannt!) Die Koalition mit allen Rednern hat gesagt, der Flughafen ist wichtig und wichtiger Bestandteil von Bremen für die Bevölkerung, für die Wirtschaft und für die Unternehmen. Nichts anderes haben wir hier gehört. (Beifall SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Die Linke) Der Flughafen Bremen redet nicht erst seit Oktober mit der Lufthansa, sondern auch schon vorher. Es gibt – ich habe das in meiner Rede gesagt – 14-tägige Treffen bezüglich der Entwicklung, um zu gucken: Was ist da los? Wie geht es voran? Man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass es Veränderungen gegeben hat, dass wir in einer – wie hat der Abgeordnete Herold gesagt? – Krise sind. Die Lufthansa ist in einer Krise, bedingt aus Kerosin und aus einer Stilllegung. Natürlich ist das so, wenn Herr Schäck sagt, Bremen ist nicht allein betroffen – –, das stimmt. Allein sieben Linien nach München sind stillgelegt worden. Sieben. (Abgeordneter Thore Schäck [FDP]: Ja, Luftverkehrssteuer!) Nein, nicht Luftverkehrssteuer, internationale Linien. Alles Südosteuropa. Wir sind da nicht die Einzigen. Das nützt uns aber in dieser Frage nichts. Sondern was uns nützt, ist, dass wir gemeinsam, wie der Bürgermeister und die Wirtschaftssenatorin es tun, auf die Lufthansa zugehen, und natürlich senden wir hier Signale aus. Das Signal muss so sein, wie es von der Handelskammer und den Unternehmen gekommen ist: Wir wollen gemeinsam, dass diese Verbindung bleibt, weil sie existenziell ist für die gesamte Region. – Herzlichen Dank! (Beifall SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Die Linke)
