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Sascha Karolin Aulepp

18.06.2025 Sitzungen 21/23

Es ist gerade schon von der Frage zu der Entwicklung, was Zahlen angeht, die Rede gewesen. Ob man da auf eine gefühlte Wirklichkeit setzen sollte, da bin ich mir nicht sicher, aber natürlich, je mehr junge Menschen sich auf diesen Wegen bewegen, in sozialen Netzwerken unterwegs sind, desto mehr haben sie da auch entsprechenden Kontakt. Ich würde mich freuen, wenn das tatsächlich so wäre, dass da das Augenmerk auch stärker wäre, also wenn es einfach stärker auffallen würde, wenn das passiert. Ich kann Ihnen aber gerade nicht sagen, ob Lehrkräfte jetzt sagen: „Wir betrachten – –.“ Oder andersrum: Bei mir ist noch nicht angekommen, dass Lehrkräfte sagen: „Dieses Problem hat sich massiv verschärft.“ Was wir natürlich erleben, ist in der gesamtgesellschaftlichen Diskussion die Frage: Wie schaffen wir es denn eigentlich, junge Menschen auf der einen Seite zu ertüchtigen und darin zu bestärken, dem zu widerstehen und auf der anderen Seite aber auch solche Gelegenheiten möglicherweise zu minimieren? Schule ist da ein Bereich. Die weit überwiegende Zeit in ihrem Leben verbringen Jugendliche nicht in der Schule. Das kann man gut oder schlecht finden, aber Schule ist an der Stelle der Ort, wo es auffallen kann aber vielleicht nicht unbedingt muss. Wenn es sehr viel stärker würde und mehr zunehmen würde, dann bräuchten wir vermutlich auch mehr Kapazitäten, aber bis jetzt hat es mich noch nicht erreicht.

Alle Reden von Sascha Karolin Aulepp Protokoll (PDF) ↗