Gökhan Brandt
Wie gesagt, wir können über so viele Themen gleichzeitig reden. Selbstverständlich ist nicht alles okay. Das muss man doch auch ansprechen dürfen. Wir wollen das auch. Mehr als 700 Menschen, die als Leiharbeitnehmer tätig waren im Hafen, mussten gehen, und nun eine zweistellige Zahl bei der BLG. Natürlich können wir noch nicht abschätzen, was das alles bedeutet, was VW da entscheidet, aber es scheint ja schon erste Auswirkungen zu haben und darauf sollte man vielleicht mal reagieren. (Beifall FDP) Für Sie scheint die Lage ja okay zu sein. Wenn für Sie immer noch alles okay ist, dann will ich ja gar nicht wissen, wie es aussieht, wenn die Hütte brennt. Mich macht das wütend. Sie sind ja anscheinend noch ganz entspannt, Herr Bothen. (Abgeordneter Nils Bothen [SPD]: Ja!) Spannend, Herr Bothen, ist auch, dass Sie Sachen fordern, auf dem Parteitag, die Sie eigentlich umsetzen könnten. Ich meine, von wem fordern Sie das denn eigentlich? Ich würde erwarten, Sie nehmen das Telefon zur Hand und rufen den Bürgermeister an. (Beifall FDP) Noch ganz zum Schluss: Lieber Herr Herold, Sie haben ja auch recht. Zum Glück war das nur Ihre Einzelmeinung, dass Sie hier die Außenweservertiefung und den EnergyPort – –, (Zurufe Abgeordneter Dr. Emanuel Herold und Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Unterweser!) dass Sie die Fahrrinnenvertiefung und den EnergyPort miteinander ausspielen wollten. Zum Glück ist das nur Ihre Einzelmeinung. Denn es kann doch nicht sein, (Abgeordnete Dr. Henrike Müller [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wissen, wovon man redet!) dass wir den Containerumschlag – was ist eigentlich mit den Emotionen – und die Zukunftsbranche Offshore-Windenergie ausspielen wollen. (Abgeordneter Dr. Emanuel Herold [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nein!) Doch, das wollen Sie, haben Sie gerade gesagt. (Abgeordnete Dr. Henrike Müller [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nein!) Vielen Dank! (Beifall FDP, BÜNDNIS DEUTSCHLAND)
