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Sascha Karolin Aulepp

26.03.2025 Sitzungen 21/21

Sie wissen ja auch, Frau Abgeordnete, wir haben das nächste Woche auch in der Deputation noch mal als Thema, aber es ist ja schön, dass sich das gesamte Haus auch für dieses wichtige Thema interessiert, weil das natürlich schon auch große Umwälzungen beinhaltet. Von daher ist die Situation aktuell in Bremen so, dass sich die Beschäftigtenvertretung, also der Personalrat Schulen, der auch in der Abwägung, was bedeutet das eigentlich auch für die Frage, wann und wie kann ich meine Arbeit ableisten als Lehrkraft, umtriebig zeigt. Präsenzzeitmodelle, Class Room-Modelle, das ist ja der Kollege Schwarz aus Hessen, das ist das Modell, was er gerne vertreten würde: Es gibt keine Klassenzimmer mehr, sondern Lehrkräftezimmer in den Schulen, und die Kinder wechseln dann von Raum zu Raum, je nachdem, wo sie Unterricht haben. Ansonsten können Lehrkräfte ihre Vorbereitung dann, wenn gerade da kein Unterricht stattfindet, in eben diesem Unterricht durchführen. Das halte ich für sehr weitgehende Modelle. Aber natürlich muss man das auch überlegen: Dürfen dann eigentlich Lehrkräfte sonntags Arbeiten korrigieren? Und die persönliche Mini-Empirie, die ich habe, sagt, es gibt nicht ganz wenige Lehrkräfte, die das möglicherweise tun könnten. Auf der anderen Seite die Frage: Habe ich eigentlich ein Interesse daran, meine Arbeitszeit zu erfassen? In diesem Spannungsverhältnis geht es jetzt natürlich auch darum, dass an den Schulen gefragt wird: Könnt ihr bitte eure Arbeitszeit aufschreiben, mit Anfang und Ende? Das ist das, was ich eingangs gesagt habe. Ich glaube, das ist eine zu undifferenzierte Herangehensweise in dieser Angelegenheit.

Alle Reden von Sascha Karolin Aulepp Protokoll (PDF) ↗