Sascha Karolin Aulepp
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren Abgeordneten, sehr geehrte Frau Abgeordnete Dr. Tell! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Eine Arbeitszeiterfassung für alle Beschäftigten an Schulen im Land Bremen ist in intensiver Vorbereitung durch die Arbeitsgruppe „Lehrkräftearbeitszeit“. Eine Einführung bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung, nicht nur fachlich-inhaltlicher Art, sondern auch sowohl für die technische als auch die organisatorische Umsetzung. Aktuell ist der Start einer Pilotphase zum 1. August 2026 geplant und soll anschließend ein Schuljahr mit einer anschließenden Evaluationsphase umfassen. Zu Frage 2: Bei dem Projekt der Deutsche Telekom Stiftung handelt es sich nicht um ein Modell- oder Pilotprojekt der Arbeitszeiterfassung, sondern um ein Projekt zum Austausch über die aktuell in den verschiedenen Bundesländern angewendeten Arbeitszeitmodelle. Dabei geht es vor allem um Modelle, die vom Standard abweichen wie zum Beispiel Präsenzzeitmodelle, wie sie auch insbesondere in einigen Bremer Ganztagsgrundschulen umgesetzt werden. Vertreter:innen von mehreren Bremer Schulen nehmen an diesem Projekt teil. Zu Frage 3: Die Erhebung in Sachsen ist auch für Bremen sehr interessant und wir erhoffen uns viele Erkenntnisse für die weitere Planung der Arbeitszeiterfassung von Lehrkräften, die in das hiesige Vorgehen einfließen werden. Eine solche Untersuchung der hier geplanten Pilotphase vorausgehen zu lassen würde nicht nur weitere Kosten verursachen, sondern auch den Start einer Pilotphase verzögern. – So weit die Antwort des Senats!
