Silke Stroth
In den Drogenberatungsstellen, im Drogenkonsumraum et cetera ist Naloxon vorrätig, sodass dort schnell gehandelt werden kann. Es werden unsererseits Warnketten ausgesprochen: Die Rettungsdienste sind informiert, die Rettungsleitstellen, die Notaufnahmen der Krankenhäuser et cetera, damit sie sehr schnell daran denken können, dass es das sein kann, auch ohne dass vorher großartige Tests erfolgen. Die sind selbstverständlich auch mit im Wesentlichen Naloxon versorgt. Ob damit tatsächlich verhindert werden kann, dass aus einem Drogennotfall ein Drogentodesfall wird, hängt sicherlich von der Situation des Drogenabhängigen ab und wie schnell Hilfe dann da ist. Aber wir haben ja auch darauf hingewiesen: Insbesondere Konsumierende im privaten Rahmen, im häuslichen Rahmen sind schwer erreichbar für diese Hilfsangebote.
