bremische-buergerschaft.de ↗

Sascha Karolin Aulepp

11.12.2024 Sitzungen 21/18

Ich habe in der relativ ausführlichen Antwort auf Frage 1 und 2 dargestellt, dass die Kolleginnen und Kollegen, die in Kitas und Schule arbeiten, darin befähigt und geschult werden, wie sie damit umgehen sollen, wenn sie Kinder mit Diabetes in der Klasse haben. Das ist insgesamt auch eine total tolle und wichtige Entwicklung, die wir in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben. Eine meiner besten Freundinnen, die auch Diabetes mellitus Typ 1 hat, die hatte überhaupt keine Unterstützung in der Schule, weil das einfach nicht so war. Das brauchte man nicht. Da musste die Mutter dann jeweils zum Blutzuckermessen und zum Spritzen – –. Pumpen gab es auch noch nicht und die automatische Blutzuckermessung gab es auch noch nicht – –, sondern da war klar, das ist das Problem des Kindes und der Familie. Das ist schon ein totaler Fortschritt, dass gesagt wird: Nein, das hängt an der Erkrankung, und Kinder, die das noch nicht allein können, die brauchen dann eine Begleitung und das ist eine medizinische Leistung im Hinblick auf diese Erkrankung. Wenn aber diese medizinische Leistung nicht erbracht wird – –, klar kann man auch sagen, jemand, der eine intensivmedizinische Überwachung braucht, weil bestimmte Medikamente gerade nicht vorrätig sind und deswegen nicht in die Schule gehen kann, dafür ist dann auch die Schule zuständig, aber ich finde das – –, als es ist – –. (Abgeordnete Sandra Ahrens [CDU]: Können Sie mir das noch einmal im Hinblick auf Inklusion erklären?)

Alle Reden von Sascha Karolin Aulepp Protokoll (PDF) ↗