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Antje Grotheer

11.12.2024 Sitzungen 21/18

Als nächste Rednerin die Abgeordnete Bithja Menzel. Abgeordnete Bithja Menzel (Bündnis 90/Die Grünen): Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleg:innen! Weil ich hier schon das Gelächter höre: Ja, Grüne bauen anders. Ich finde, man kann nicht so tun, als ob eine Krise – –. (Heiterkeit CDU, Bündnis Deutschland, FDP) Dass der erste Satz Sie jetzt schon so mitreißt, das hätte ich gar nicht gedacht. Ich würde gern weitermachen. Ich finde, man kann nicht so tun, als ob eine Krise kurz die Stopp-Taste drückt, damit wir uns der anderen Krise widmen und es für die Bewältigung der Wohnungsnot nicht mehr nötig ist, uns Gedanken um ökologisches Bauen, um Flächen für Mobilität, um Gesundheitsschutz oder um die Grünversorgung zu machen. (Beifall Bündnis 90/Die Grünen) Ich weiß, dass unsere Koalitionspartner diese wichtigen Themen auch sehen und so habe ich meinen Kollegen auch gerade verstanden. Es ist aber nun mal so, dass wir Grüne an der einen oder anderen Stelle einen besonderen Blick auf diese Abwägungen haben. Das ist in einer Koalition mit drei Parteien ja auch überhaupt nicht ungewöhnlich und auch nicht verkehrt. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam den Baubereich in Bremen weiter voranbringen und schließe da gern an meinen Kollegen Falk Wagner an. (Beifall Bündnis 90/Die Grünen, SPD, DIE LINKE) Da gucke ich jetzt mal in Ihre Richtung: Es ist doch ein Irrglaube, dass wir jetzt mal eben ein paar mühevoll erarbeitete Standards und Konzepte über Bord werfen und dann der Wohnungsbau von allein funktioniert. Über nichts anderes haben Sie aber leider geredet. (Zurufe Abgeordneter Dr. Marcel Schröder [FDP]) Demnach, wenn ich Ihnen zuhöre, wäre in anderen Bundesländern ja eine geradezu paradiesähnliche Situation vorzufinden und Fachkräftemangel, Zinsen und Besitzverhältnisse hätten gar keine Auswirkungen. – Wenn ich jetzt weiterreden darf? (Glocke)

Alle Reden von Antje Grotheer Protokoll (PDF) ↗