Kerstin Eckardt
Frau Präsidentin meine sehr verehrten Damen und Herren! Wer lesen kann, ist ganz klar im Vorteil. (Abgeordneter Rainer Bensch [CDU]: Ja!) Was ich hier heute jetzt erlebt habe, erstaunt mich schon. Parlamentsvorlagen, die nicht durchgearbeitet werden, Anträge, die nicht gelesen werden. Wir fordern endlich ein Konzept. Hier spricht niemand von Finanzierung, sondern wir möchten wissen: Wie stellen Sie sich in den nächsten Jahren die Ausweitung der Mittagstische vor? Wie soll es aussehen? (Beifall CDU) Das ging aus meiner Rede hervor, und ich wundere mich dann, was ich hier wirklich für Anträge gehört habe. Frau Görgü-Philipp, da muss ich mal sagen, es ehrt Sie, dass Sie jetzt zwar nur an Bedürftige denken, es geht auch um Gesundheit und es ging auch um Einsamkeit, aber Sie haben wenigstens eine Bedarfsanalyse das erste Mal in Ihrem Redebeitrag gehabt. Die hätten wir ganz gerne. Noch kurz zu Herrn Zimmer: Da fällt mir wirklich kaum was zu ein, außer Worte wie „zynisch“, „mies“, „soziale Schmarotzer“ habe ich in Ihrer Rede gehört. (Abgeordneter Olaf Zimmer [DIE LINKE]: Das ist ein Zitat!) Ich finde, das ist äußerst unanständig, aber Sie bringen das immer wieder. (Beifall CDU) Das wird uns nicht gerecht. Das kam direkt aus Ihrem Mund. Ich möchte noch mal an Ihren Koalitionsvertrag erinnern. (Glocke) Da steht drin, dass es ein Konzept geben wird. – Vielen Dank! (Beifall CDU)
