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Sascha Schuster

fraktionslos 13.11.2024 Sitzungen 21/17

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Man kann feststellen: Es ist hier schon wieder ein kleiner Wahlkampf. Für die Bundestagswahl ist ja nun auch schon absehbar, wann sie stattfindet, in Kürze nämlich, und jetzt steht man hier als Einzelabgeordneter und sieht dem Ganzen gelassen entgegen. Das kann ich auch, weil ich vertrete hier Bürgerinnen und Bürger, und das haben Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, schon lange verloren. (Heiterkeit SPD) Sie haben das schon lange verloren. Ich bin Christian Lindner dankbar, dass er diese Koalition schon jetzt verlassen hat. (Zuruf SPD: Und wir nicht?) Viel zu spät aus meiner Sicht. (Abgeordneter Mustafa Güngör [SPD]: Verlassen hat er die nicht! – Abgeordneter Jan Timke [Bündnis Deutschland]: Er wurde rausgeschmissen!) Wenn man mit den Bürgerinnen und Bürgern spricht, wird man auch feststellen, dass das die meisten Bürgerinnen und Bürger gut finden. Liebe Kolleginnen und Kollegen von SPD und Grünen, ich weiß, Ihre Felle schwimmen davon und Sie werden bei der nächsten Bundestagswahl keine Chance mehr haben. Sie werden keine Mehrheit bekommen, und das ist auch gut so. Wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass die Bürgerinnen und Bürger Vertrauen haben in eine Regierung. (Abgeordneter Frank Imhoff [CDU]: Wer ist „wir“?) In diese Regierung, die da stattfindet, kann man gar kein Vertrauen haben. Wenn der Bundeskanzler den Finanzminister vorführen will – –. Was er da getan hat, das war ja eine Vorführung, das kann man so sagen. Gott sei Dank hat es Herr Lindner am nächsten Tag, so habe ich es jedenfalls wahrgenommen, in seiner Rede deutlich gemacht und klargestellt, wie es wirklich war. Das war doch inszeniert von der SPD, so, wie Sie es immer machen. Mich wundert, dass der Kanzler sich überhaupt erinnern kann, was Herr Lindner alles so gemacht hat, wo er sich doch an sonst nichts erinnern kann, liebe Kolleginnen und Kollegen. (Heiterkeit und Beifall Bündnis Deutschland) Sonst kann der Bundeskanzler sich an nichts erinnern, aber da kann er sich erinnern. Das ist schon erstaunlich, muss ich feststellen. Ich hoffe nur – – Wir treffen uns jetzt hier ja in diesem Land, im Land Bremen, Bremen und Bremerhaven. Hier gibt es eine Menge zu tun und hier ist auch ein Dreierbündnis, nämlich aus SPD, Grünen und Linken. (Zuruf SPD: Ach nein!) Auch Sie werden in knapp drei Jahren am Ende sein, liebe Freunde. Da freut sich schon das ganze Land drauf. DIE LINKE, dazu brauchen Sie gar nichts zu sagen, die wird in Zukunft sowieso gar keine Rolle mehr spielen hier in Deutschland, davon abgesehen. (Abgeordneter Kevin Lenkeit [SPD]: Sie auch nicht! – Heiterkeit SPD) Der nächste Kanzler wird sicherlich von der CDU kommen, davon kann man ausgehen. (Glocke – Zuruf Piet Leidreiter [Bündnis Deutschland]) Ich wünsche mir – ich komme zum Ende, Frau Präsidentin – und das sage ich jetzt auch mal so – –, ich drücke der FDP die Daumen, dass sie bei der nächsten Wahl – –. Die 5-Prozent-Hürde werden sie wahrscheinlich schaffen, dadurch, dass Herr Lindner das gemacht hat. Das ist gut für Deutschland, das war ein guter Tag, letzte Woche. Ich freue mich auf die Wahl. – Danke schön! (Beifall FDP)

Alle Reden von Sascha Schuster Protokoll (PDF) ↗