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Dr. Claudia Schilling

18.09.2024 Sitzungen 21/16

Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligendienste Bremen hat ihre Arbeit zum 1. September 2024 aufgenommen und befindet sich aktuell in der Aufbauphase. Das Angebot ist räumlich an den Sozialen Friedensdienst Bremen angebunden und wird zukünftig per Telefon, E-Mail sowie für persönliche Beratungsgespräche erreichbar sein. Zu Frage 2: Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligendienste richtet sich an alle Freiwilligendienstleistenden im Land Bremen sowie an die Fachkräfte im Arbeitsfeld. Die Aufgabenschwerpunkte sind die Koordination von übergreifenden Aufgaben sowie die Beratung bei sozialen Fragen und bei psychischen Herausforderungen. Die Koordination und Vernetzung übergreifender Aufgaben erfolgt insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Multiplikatoren wie der Jugendberufsagentur, Schulen und weiteren sozialen Institutionen durch trägerübergreifende Öffentlichkeitsarbeit in Form von Besuchen in Schulklassen, durch Teilnahmen an Messen und durch die Umsetzung konkreter Kampagnen. Außerdem wird die Vernetzung aller sechzehn im Land Bremen tätigen Träger der Freiwilligendienste untereinander gefördert. Das Beratungsangebot erfolgt mit dem Ziel, die Freiwilligendienste weiter zu öffnen und es allen jungen Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation zu ermöglichen, einen Freiwilligendienst zu absolvieren. Das Angebot richtet sich an Freiwilligendienstleistende, Einsatzstellen und Träger und bietet die Möglichkeit, sich zu Sozialleistungen beraten zu lassen. Ziel ist es, einen Freiwilligendienst auch jungen Menschen mit knappen finanziellen Ressourcen zu ermöglichen. Zur weiteren Unterstützung werden Handreichungen und Informationsmaterialien erarbeitet und bereitgestellt. Das psychosoziale Beratungsangebot richtet sich ebenfalls sowohl an die Freiwilligendienstleistenden als auch an die Einsatzstellen und Träger und ermöglicht eine Unterstützung bei psychischen Herausforderungen. Das Angebot bietet Hilfestellung in Klärungsprozessen und eine Verweisberatung. In psychischen Krisen werden die Freiwilligen nach einem Erstkontakt an geeignete Stellen weitervermittelt. Zu Frage 3: Die Zusammenarbeit mit den Trägern und die Vernetzung der Akteure untereinander erfolgt in enger Absprache und Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligendienste. Darüber hinaus erstellt die Koordinierungsstelle Handreichungen und Werbematerialien, um auf das Angebot aufmerksam zu machen. Eine persönliche Vorstellung der Mitarbeitenden zur Bekanntmachung des Angebotes erfolgt in den Begleitseminaren, die alle Freiwilligendienstleistenden durchlaufen. – So weit die Antwort des Senats!

Alle Reden von Dr. Claudia Schilling Protokoll (PDF) ↗