Kai Stührenberg
Ich wünsche mir, dass wir das zum Ende des Jahres hinkriegen, weil diese Frage der autonomen Schifffahrt ist natürlich insbesondere deswegen für uns interessant, weil wir auch spannende Institute haben, die über enorme Kompetenz verfügen. Ich habe eben schon das Zentrum für Technomathematik erwähnt. Gleichwohl muss man feststellen, wir haben, auch was die Frachtschiffe angeht, jetzt gerade mal ein Schiff in Norwegen, wie heißt es so schön, die „Yara Birkeland“, die an der Stelle schon auf einer gleichmäßigen Route autonom fährt, aber die fährt auch immer in die gleiche Richtung, ohne großen Gegenverkehr. Ansonsten haben wir das Thema am Rhein, in Belgien wird auch in der Binnenschifffahrt mit Autonomen gefahren. Sonst gibt es in Deutschland relativ wenig, und wir haben in Bremen tatsächlich zurzeit keine Ansätze, bei denen Unternehmen sagen: Wir müssen das jetzt nach vorne bringen. Wir würden das aber sofort mit den vorhandenen wissenschaftlichen Kompetenzen zusammenführen und auch unterstützen. Sie wissen ja, dass wir auch im Bereich der Außenweser, der digitalen Außenweser schon solche Themen machen, und wir haben die Situation, dass wir in den FleetControl Centern natürlich schon die gesamten Daten sammeln. Das heißt, die Reedereien haben sehr viele Daten, sammeln diese Daten, und gleichzeitig haben wir schon mal eine gute Infrastruktur, um autonome Thematiken dann auch entsprechend bearbeiten zu können.
