Sascha Karolin Aulepp
Ich gebe Ihnen recht, dass es ambitioniert ist bei der Frage: Ich bekomme zusätzliche Mittel, und wie kann ich die dann tatsächlich auch programmgemäß und sinnstiftend einsetzen? Schön wäre, es so früh wie möglich hinzukriegen. Bei der Frage, nach welchen Kriterien verteilen wir eigentlich und welche Schulen haben wir im Blick und welche Maßnahmen können unter dieses Programm fallen – wie sage ich das diplomatisch? –, sind etliche Bundesländer, und zwar die weit überwiegende Mehrzahl an Bundesländern in einer Situation, dass sie sagen: Wir wissen überhaupt noch nicht so genau, wie wir das eigentlich hinkriegen und ob wir tatsächlich nach den Sommerferien starten können und inwieweit wir nach den Sommerferien starten können. Ich glaube, da stehen Bremen und Bremerhaven tatsächlich schon relativ gut da. Aber Sie haben natürlich recht, je früher man Bescheid weiß, desto besser kann man auch planen. Aber zum Beispiel schulübergreifende Projekte wie „Study Friends“ haben wir im Hinblick darauf, dass wir erwarten, dass Schulen profitieren werden, von diesem Startchancen-Programm spätestens, seit klar ist, dass es tatsächlich kommt, schon aufgegleist. Auch die Frage, was ist eigentlich mit dem Personal, das wir ursprünglich mal über „Schüler:innen stärken“ finanziert haben, dass wir sagen, das sind natürlich Punkte, die auch entsprechend weiterfinanziert werden sollen: Ich glaube, das ist verhältnismäßig vernünftig aufgegleist.
