Muhlis Kocaağa
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! In meiner Rede habe ich versucht, nicht intensiv auf die Küstenautobahn A20 einzugehen. Das habe ich bewusst nicht gemacht, weil das Thema A27 ist, und wie wir die A27 behandeln sollen, wie wir die Hafenhinterlandanbindung sicherstellen können, wie wir die Logistik reibungslos darstellen können. Das ist das Thema gewesen. Aber wenn wir über die Küstenautobahn reden müssen, das habe ich auch in der Rede kurz genannt, ist das ein total anderes Thema, eine andere Sache. Einer stellt eine internationale Verbindung dar, der andere bringt die Küstenautobahn nach Cuxhaven, von Cuxhaven nach Hamburg. Das ist alles falsch, alles nicht richtig! Die Küstenautobahn fängt in Wilhelmshaven an bis Brake, von Brake nach Beverstedt, Bremervörde, Stade. Das war es. Diese Strecke hat zwei wichtige Aspekte. Einer davon ist, 80 Prozent der Fläche, wo die Autobahn langlaufen oder gebaut werden muss, besteht aus Moorfläche. Moorfläche ist sehr wichtig für die Bekämpfung des Klimawandels und CO -Emissionen. Der zweite Aspekt ist: Der Boden ist geologisch nicht für eine Schwerlastautobahn geeignet. Das ist weiches Bodenmaterial und dafür auch nicht geeignet. Wie Herr Raschen meinte, gibt es Initiativen, die für die Küstenautobahn A20 sind. Es gibt auch genug Initiativen, die ich auch selbst kenne, die dagegen sind, aber das kann auch kein Argument sein. Die zwei wichtigen Argumente sind: Die geologische Bodenfläche ist nicht geeignet. Das können Sie untersuchen lassen, das ist so. Das Zweite ist: Moorfläche ist wichtig für das Klima. – Danke schön! (Beifall DIE LINKE)
