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Kristina Vogt

14.02.2024 Sitzungen 21/9

Das kann ich im Moment noch nicht sagen, weil noch nicht klar ist, welche Standorte überhaupt infrage kommen. Bei allem Willen, den die norddeutschen Länder haben – wir haben das ja auch schon auf der Küstenwirtschafts- und Verkehrsministerkonferenz öfters eruiert, auch Mecklenburg-Vorpommern ist ja interessiert –, muss man auch sehen, dass das im Moment für die Unternehmen noch nicht der Business-Case ist. Das gehört ja auch ein bisschen zur Wahrheit dazu. Das wird sich wahrscheinlich auch mit der Dekarbonisierung der Industrie und dem höheren Bedarf an hochwertigem Stahl zur Wiederverwertung ändern. Im Moment sind Unternehmen da noch etwas zurückhaltend. Wir haben viele Recyclinganfragen, ob das Batterie ist, ob das Repowering von Energieanlagen ist, wie einige andere Sachen, Baustoffrecycling, auch beim Schiffsbaureparaturdienstleister, die alle in dieses Thema Kreislaufwirtschaft passen. Manchmal gibt es da auch natürlich ein Interesse, wo es dann vielleicht eine Flächenkonkurrenz geben könnte. Beim Schiffrecycling haben wir jetzt zwar Unternehmen, die sich daran beteiligen würden, an einem Konsortium, einige Einzelunternehmen, ein Start-up. Aber ich glaube, wir können vernünftige Kostenplanung erst dann machen, wenn wir sagen, wir haben tatsächlich ein Unternehmen, das sagt „Wir brauchen den Stahl“. Das wissen wir abstrakt. Zweitens, wir haben auch die Unternehmen, die es machen wollen, und dann muss man gucken, wo. Dann kann man auch sagen, was es kosten würde und welche Planungsleistungen dahinterstehen würden. Bei allem Verständnis, mich interessiert ja auch immer, was was kostet, aber das ist noch viel abstrakter als die Frage, die ich Ihnen zum CTB beantworten könnte. Da weiß ich ungefähr, was auf uns zukommt und kann mal 30 Prozent draufrechnen, weil ich weiß, die Baukostensteigerungen bewegen sich immer in dem Rahmen. Aber in dem Fall ist das ein bisschen Glaskugel lesen.

Alle Reden von Kristina Vogt Protokoll (PDF) ↗