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Christine Schnittker

14.02.2024 Sitzungen 21/9

Als Nächstes hat das Wort die Abgeordnete Dr. Franziska Tell. Abgeordnete Dr. Franziska Tell (Bündnis 90/Die Grünen): Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Kolleg:innen! Ich freue mich sehr, dass unsere Große Anfrage hier so aufgenommen wird und hier so viel Einigkeit darüber herrscht, dass die Situation von Kindern und Jugendlichen nicht gut ist und dass wir mit dem Thema uns deutlich mehr befassen müssen. Das heißt natürlich, „Ich freue mich sehr“ zu sagen bei einem Thema, was so bedrückend eigentlich ist, ist nicht ganz einfach, aber dennoch finde ich, es ist ein gutes Zeichen, dass wir hier Einigkeit haben, dass es ein wichtiges Thema ist, dass wir dringend darüber sprechen müssen und dass wir auch weiter daran arbeiten müssen, wie wir die Situation verbessern. (Beifall Bündnis 90/Die Grünen, SPD, DIE LINKE) Auch in der Frage, wie diese Verbesserung aussehen soll, herrscht hier relativ große Einigkeit, auch im Zusammenspiel mit den Antworten, die wir vom Senat bekommen haben. Von daher möchte ich jetzt gar nicht noch sehr viele Punkte aufgreifen, ich möchte aber einfach noch einmal ein Augenmerk darauf legen, dass die Antworten und die Situationen, die wir bei Kindern und Jugendlichen haben, die großen psychischen Belastungen noch einmal sehr deutlich machen, wie wichtig es ist, dass wir den ganzen Bereich Mental Health entsprechend gut in den Blick nehmen, dass wir genau überlegen: Was sind eigentlich die Orte, die Kinder und Jugendliche unterstützen, wie kriegen wir es hin, dass es für sie leichter wird, dass es für sie leichter wird mit den Krisen, die es ja nun mal gibt und die wir auf keinen Fall in irgendeiner Weise verleugnen können oder wollen, wie die Kinder und Jugendlichen genau wie Erwachsene eben auch mit diesen Krisen auch umgehen können? Was es dafür in meinen Augen braucht, sind vielfältige Orte, an denen Kinder und Jugendliche auf vielfältige Weise mit Situationen umgehen können. Das geht los bei Orten der Bewegung, bei Freiräumen, bei Orten der Freizeit, das sind Kinder- und Jugendfarmen, das sind Sportplätze, das sind ganz vielfältige Einrichtungen. Das ist auch einfach ein Raum in der Stadt, wo man sich mal aufhalten kann. All diese Dinge tragen schon dazu bei, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie auch von Erwachsenen zu unterstützen, und diese Bereiche müssen wir dringend weiter unterstützen. Aber gleichzeitig müssen wir dabei nicht vergessen, dass es auch immer wieder Fälle gibt, die wir trotz Bemühungen daran, die mentale Gesundheit zu stärken, den Umgang mit Krisen zu stärken und die Bedingungen zu verbessern, dass es trotzdem immer wieder Kinder und Jugendliche gibt, die eben einfach medizinische Hilfe brauchen, und da sind wir uns ja zum Glück auch einig, da müssen wir weiter dran arbeiten, dass die Bedingungen besser werden, dass auf Bundesebene die entsprechende Entscheidung kommt, dass die Kapazitäten entsprechend sinnvoll geplant werden, dass wir das dann in Bremen auch umsetzen können, die Fachkräfte bestärken können. Ich freue mich, dass wir da große Einigkeit haben hier im Parlament und hoffe darauf, dass wir entsprechend daran weiter arbeiten, um die Kinder und Jugendlichen zu bestärken. – Vielen Dank! (Beifall Bündnis 90/Die Grünen, SPD, DIE LINKE)

Alle Reden von Christine Schnittker Protokoll (PDF) ↗