Sascha Karolin Aulepp
Das ist eine sehr umfassende Frage. Wie Sie wissen, wird in Bremen der Sprachförderbedarf nicht erst in der Grundschule festgestellt und erhoben, sondern auch ein Jahr vor der Einschulung beziehungsweise im Dezember des Jahres, also quasi anderthalb Jahre vor der Einschulung, und zwar nicht nur bei den Kindern, die in die Kita gehen, sondern auch bei den Kindern, die nicht in die Kita gehen. Da haben wir in den letzten zwei Jahren tatsächlich große Erfolge erzielen können beim Erreichen dieser Kinder. Ich gestehe gern und offen, dass die Erfolge, die Bremerhaven da zeigt, mich anspornen, da beim zuständigen Dezernenten und gern auch beim zukünftigen Dezernenten nachzufragen, wie diese Erfolge erzielt und verstetigt werden können. Vorher findet natürlich für die Kinder, die in der Kita sind, auch eine Dokumentation und Beobachtung der Sprachförderkompetenzen und auch ihrer Entwicklung statt. Das ist das zumindest den Mitgliedern der Bildungsdeputation und vermutlich auch dem einen oder anderen hier noch geläufigen BaSiKProgramm, und auch die Frage der sprachlichen Kompetenzen ist ja Gegenstand der kinderärztlichen U-Untersuchung. Da gehört es mit dazu, weil Sprache eben nicht nur was mit Bildungserfolg zu tun hat, also nicht alleine sich auf Kita und Schule bezieht, sondern allumfassend die Entwicklung von Kindern in den Blick nimmt. Von daher findet auch an der Stelle die Sprachstandserhebung statt. Das ist das, wie Kinder, bevor sie anderthalb Jahre vor der Schule sind, getestet werden.
