Kathrin Moosdorf
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Der Raumbedarf für einen größeren Hörsaal für circa 300 Personen lässt sich nicht im bestehenden Gebäude am Domshof abbilden. Die Universität Bremen prüft aktuell diverse Optionen für eine Interimslösung in der Bremer Innenstadt und ist mit unterschiedlichen Akteuren im Gespräch. Darüber hinaus werden als langfristige Lösung für den Hörsaal im Rahmen weiterer von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft beauftragter Untersuchungen geeignete innerstädtische Standorte im städtebaulichen Umfeld des Domshofs überprüft. Entscheidungskriterien sind in erster Linie die Wirtschaftlichkeit und die Eignung der Immobile. Zu Frage 2: Die Universität kann Stand heute noch nicht absehen, wann mit einer Entscheidung und Umsetzung zu rechnen ist. Eine zeitnahe Lösung für den Interimshörsaal bis zum Umzug der Rechtswissenschaften im Herbst 2024 ist angestrebt. Die Ergebnisse der Untersuchungen für die langfristige Lösung liegen voraussichtlich Ende des 2. Quartals 2024 vor. Zu Frage 3: Etwaige Mittel für die Einrichtung eines Hörsaals in der Innenstadt können momentan noch nicht beziffert werden. Die von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft beauftragten Untersuchungen werden mit Bundesmitteln des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung finanziert. – So weit die Antwort des Senats!
