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Ulrich Mäurer

15.11.2023 Sitzungen 21/5

Zu den Zahlen kann ich konkret noch nichts sagen, weil wir beraten gerade erst den Haushalt der Jahre 2024/25 und da haben wir eine ganze Anzahl von Anmeldungen. Ich sage mal ein einfaches Beispiel: Was machen wir eigentlich, wenn unsere ganzen Netze ausfallen? Das heißt, wie kommunizieren wir, wenn niemand mehr zum Handy greifen kann? Da haben wir die Vorstellung, dass wir in allen Stadtteilen Zentren einrichten, wo man autark arbeiten kann, das heißt, von dort aus kann man dann Hilfe organisieren. Aber das ist so ein Beitrag, den muss man in die Fläche bringen, damit man auf solche Situationen vorbereitet ist, das haben wir gegenwärtig noch nicht. Zurzeit können wir allenfalls mobil reagieren, wenn in einem Stadtteil was passiert, aber ein flächendeckendes Konzept, wie man in solchen Situationen auch in der Lage ist, mal ein paar Tage durchzuhalten – –. Es reicht ja nicht, mal für 24 Stunden, oder sagen wir mal bei Hochwasser – –. Wir haben natürlich eine Infrastruktur, wo dann Notaggregate geschaltet werden können, insbesondere in den Kliniken, aber, wenn man sich mal anschaut, wo diese ganzen Aggregate stehen: im Zweifel im Keller. Das ist nicht so hilfreich, wenn das Wasser schon zwei Meter Höhe erreicht hat. Das heißt, da sind wir seit zwei Jahren dran, systematisch alle diese Schwachstellen in dieser Stadt aufarbeiten und darauf eine Antwort finden.

Alle Reden von Ulrich Mäurer Protokoll (PDF) ↗