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Mustafa Güngör

SPD 29.06.2023 Sitzungen 21/1

Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Den vorliegenden Antrag werden wir ablehnen. (Beifall SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE, FDP) Wir lehnen ihn ab, weil wir die Abgeordneten des sogenannten Bündnis Deutschland oder vormals Bürger in Wut bewusst von wichtigen Positionen in Bürgerschaft, Ausschuss oder in Deputation fernhalten wollen. (Abgeordneter Jan Timke [Bündnis Deutschland]: Wenigstens sind Sie ehrlich!) Meine Damen und Herren, es ist im Grunde ganz einfach: Wir haben berechtigte Zweifel, dass diese Bürger in Wut so bürgerlich und harmlos, wie sie behaupten, gar nicht sind. Wir reden hier von einer Partei, die mit Heiko Werner kurz vor der Wahl und mit Sven Lichtenfeld kurz nach der Wahl zwei Kandidaten rausschmeißen musste, weil diese offensichtlich gar nicht so harmlos und bürgerlich waren, wie sie behauptet haben. Die Bürger in Wut-Fraktion hat jetzt auch noch Abgeordnete wie Herrn Degenhard in ihren Reihen, der sich auf Facebook darüber echauffiert, ich zitiere: „Es gibt fast nur noch Afrikaner in der Tchibo-Werbung.“ Da frage ich Sie Herr Timke, wer garantiert uns denn, dass es das nun wirklich war mit den Rassisten, Verfassungsfeinden und Querdenkern in Ihrer Fraktion, ganz zu schweigen von Ihrer Partei. Tatsache ist doch, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Bürger in Wut und das Bündnis Deutschland ziehen faule Eier förmlich an, verehrte Kolleginnen und Kollegen, und das besonders aus den Reihen der AfD. (Beifall SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE, FDP) Was ist denn, sehr geehrter Herr Timke, – –. (Glocke)

Alle Reden von Mustafa Güngör Protokoll (PDF) ↗