Hans-Christoph Berndt
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Kollege Roick, das war mal ein grandioser Abschluss. Aber das entscheidet immer noch der Wähler, und das entscheidet nicht die SPD-Fraktion. (Lachen und Beifall AfD – Peter Drenske [AfD]: Gott sei Dank!) Ich habe mitbekommen, dass Sie offensichtlich nicht lernfähig sind. Ich habe es Ihnen dargelegt: Die Energiewende basiert auf den Prognosen des IPCC, auf den Vorhersagen, dass wir in Klimakatastrophen stürzten, würden die Treibhausgasemissionen der Menschheit nicht drastisch reduziert. Ich habe es Ihnen gesagt: 2007 wurde gesagt, es blieben noch 13 Jahre, um die Erde zu retten. Mittlerweile sind 19 Jahre vergangen – ich wiederhole es, Herr Roick, damit Sie es mal schnallen –, (Björn Lüttmann [SPD]: Na, na, na!) und die Treibhausgasemissionen sind gestiegen, aber die Apokalypse hat nicht stattgefunden. Die Grundlage für die Energiewende ist falsch. Sie ist auch konzeptionell falsch, weil dieses Sich-Abhängigmachen von erneuerbaren Energien die Wirtschaft in eine unglaubliche Kostenfalle stürzt. Sie haben es doch gesehen und gehört. Sie haben 30 % mehr Windräder aufgestellt und rund 6 % höhere Erträge erzielt. Und mit PV ist es nicht anders. Das ist ein Irrweg, der unbezahlbar ist. Offensichtlich – das ist das Beste an Ihrer Rede – ist die Partei SPD nicht imstande, die Konsequenzen aus einer falschen Politik zu ziehen und eine andere Politik zu betreiben. Offensichtlich ist sie nicht imstande zu begreifen, was alle anderen Länder machen, dass es natürlich eine Rückkehr zur Kernenergie geben kann und geben muss und dass wir durchaus die vorhandenen Zwischenlager nutzen können, (Beifall AfD) dass wir auf einheimische Ressourcen zurückgreifen und die wachsende Abhängigkeit vom Ausland zurückfahren müssen, dass es eine vernünftige Energiepolitik geben kann, die nicht ideologische Fantasien verfolgt, wie Sie es in der SPD tun und wie es, in Ihrem Schlepptau, Ihre Koalitionsfraktion CDU tut. (Beifall AfD)
