Wilko Möller
Nach vorherigem Beschluss des Senats hat Berlin sein Konzept für die Olympiabewerbung im Jahr 2036, 2040 oder 2044 präsentiert. Dieses sieht auch eine Einbindung brandenburgischer Sportstätten vor. Berücksichtigt wurden dabei die drei großen Städte Potsdam, Cottbus und Brandenburg an der Havel. Die viertgrößte Stadt des Landes, Frankfurt (Oder), die einen modernen Olympiastützpunkt für den Schießsport vorweisen kann, war als Austragungsort zwar im Gespräch, ging am Ende aber leer aus. Stattdessen fiel die Entscheidung auf das Sportforum Berlin-Hohenschönhausen. Aus Gesprächen mit Verantwortlichen vor Ort ging hervor, dass die Anlage in Frankfurt (Oder) für das Großereignis hervorragend aufgestellt ist und die vorhandene Anlage lediglich nachgerüstet werden müsste. Die hierfür notwendigen Maßnahmen seien umsetzbar; ohne große Kosten sei das möglich. Ich frage die Landesregierung: Aus welchen konkreten Gründen wurde Frankfurt (Oder) als Austragungsort für die Olympischen Spiele letztendlich nicht mehr in Betracht gezogen?
