Wilko Möller
Presseberichten zufolge wird die CDU-Stadtverordnete und Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder) Frau Désirée Schrade ab dem 1. Mai 2026 neue Leiterin der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg. Demgemäß soll die ursprünglich dem Ministerium des Innern und für Kommunales und neuerdings dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, repräsentiert durch Minister Wilke, unterfallende Landesbehörde der ZABH mit ihr als neuer Leiterin besetzt werden. Frau Schrade war zwar als Rechtsanwältin für Strafrecht, Schwerpunkte Familienrecht und Strafrecht, tätig, hat aber das Auswahlgremium insbesondere durch die Fachkenntnisse im Bereich Asylrecht sowie das Verständnis für politische Zusammenhänge und Prozesse überzeugt. Daher frage ich die Landesregierung: Nach welchen fachlichen, persönlichen und sonstigen Kriterien fiel die Entscheidung, die Leitung der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg Frau Schrade zu übergeben?
