Jouleen Gruhn
Vielen Dank. – Frau Abgeordnete Kornmesser, Sie haben insgesamt vier Minuten, um darauf zu erwidern. Bitte schön. Britta Kornmesser (SPD):* Ich glaube, die werde ich nicht brauchen. – Ich denke, wir sind uns einig, (Lars Hünich [AfD]: Nein!) dass wir in den nächsten Jahren in Schwedt definitiv Öl verarbeiten werden und dafür Öl brauchen. (Torsten Arndt [AfD]: Das ist doch ein Witz jetzt!) Und wir sind uns hier im Haus, glaube ich, auch überwiegend einig, dass wir uns nicht von einem autoritären Lieferanten abhängig machen wollen, sondern verschiedene Lieferketten und Lieferwege brauchen, um abgesichert zu sein. (Beifall SPD und CDU) Das ist für diesen Standort existenziell wichtig. – So viel zu diesem Punkt. Ich habe letztes Mal die ganz klare Frage gestellt, ob die AfD eine Transformation will (Lars Hünich [AfD]: Nein!) oder ob sie dauerhaft auf das Verbrennen von Öl setzt, (Lars Hünich und Torsten Arndt [AfD]: Ja!) und die Antwort war ein ganz klares Ja. Das ist doch nicht zukunftsgewandt. (Vereinzelt Beifall SPD) Ich habe beim letzten Mal gesagt: Denken Sie an die Generationen Ihrer Kinder und Enkel – die wollen auch noch gesund auf diesem Planeten leben. (Beifall SPD – Zuruf von der AfD: Hören Sie auf! – Zuruf des Abgeordneten Dennis Hohloch [AfD]) Wir haben uns auf den Weg gemacht, die Industrie umzubauen. Das dauert natürlich eine gewisse Zeit. Aber ich habe auch, glaube ich, ganz klar dargelegt, wie viel Geld in diese Region investiert wird und welche Ideen vorliegen, um dort eine moderne Industriewirtschaft aufzubauen. Ich denke und bin überzeugt, dass das der richtige Weg ist und dass wir das gemeinsam hinbekommen. (Beifall SPD und CDU)
