Daniel Münschke
Danke sehr. – Herr Minister, bitte schön. Detlef Tabbert (Minister für Infrastruktur und Landesplanung): Herr Abgeordneter, die Intention meines Hauses ist, diese Maßnahme zu fördern. Gegenwärtig haben wir noch keinen Haushalt. Die Kompetenz, ihn zu beschließen, liegt bei den in diesem Saal Anwesenden. Ich glaube, im Jahr 2018 war es – ohne Wertung – sicherlich sehr mutig, dort eine Zusage zu tätigen. Es steht fest, der Kreuzungspunkt ist nötig. Wir haben dort ein hohes Verkehrsaufkommen. Ich sehe es heute als realistisch an, dass die Maßnahme gemeinsam mit der Stadt Werder (Havel) und der Deutschen Bahn durchgeführt werden kann. Ich muss aber dazusagen: Im Jahr 2018 war vorgesehen, die Maßnahme vorher umzusetzen. Aufgrund der Sperrpausen der Deutschen Bahn im Zusammenhang mit den zahlreichen Baumaßnahmen auf den Hochleistungskorridoren ist das nach hinten gerutscht – verständlicherweise. Wir können nicht zwei große Korridore zum selben Zeitpunkt sperren. Da die Sperrpause auf dieser Stecke dann eingerichtet wird, gerade was den RE 1 betrifft, ist es erst ab 2029 möglich, die Baumaßnahme dort in Angriff zu nehmen.
