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Falk Peschel

BSW 29.01.2026 Sitzungen 8/27

Ich bin nicht der Auffassung, dass meine Analogie nicht ganz zutreffend ist, weil Sie in Ihrer Rede selbst von den in der Regel 1,5 % der Elternhäuser gesprochen haben – Sie nannten das Beispiel Österreich –, in denen die Kinder zu Hause unterrichtet werden. Das wären tatsächlich die Elternhäuser, die es sich offensichtlich finanziell oder fachlich leisten können, das zu tun. So weit zu Ihrer Frage. Also: Ganz zu schweigen von den sozialen Folgen, die dies auch für die Kinder im Hausunterricht haben kann – meine beiden Vorrednerinnen haben dankenswerterweise schon intensiv dazu ausgeführt –, denn Hausunterricht ersetzt keine funktionierende Schulgemeinschaft. Ich fühle mich bei dem Antrag der AfD-Fraktion ein wenig an die Eingangsszene des Ufa-Films „Die Feuerzangenbowle“ erinnert, (Oh! bei der AfD) in der Dr. Johannes Pfeiffer beim Austausch von Schulerinnerungen in geselliger Runde eingesteht: „Ich war auf keiner Schule. Mein Abitur habe ich privat gemacht.“ (Lars Hünich [AfD]: Der ist zur Unperson erklärt worden!) – Sie meinen den Schauspieler, nicht die Rolle. „Ich bin auf dem Gut meines Vaters von einem Hauslehrer unterrichtet worden“ – was in der Runde zu der einstimmigen, mitleidigen Aussage führt: „Das schönste Stück Jugend hat er verpasst. Prosit, Pfeiffer!“ Wir haben die Verantwortung und die Aufgabe, dass die Schulzeit für die Kinder und Jugendlichen in unserem Land wieder zum schönsten Stück ihrer Jugend wird. (Beifall BSW) Dafür müssen wir selbstverständlich endlich die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen. Wenn wir – wie auch in dem im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft 2025 erstellten und veröffentlichten Bildungsmonitor – wiederholt auf Rang 15 von 16 landen, wird dies allerdings nicht gelingen. Der hier von der AfD aufgezeigte Weg führt zu einer Zunahme der Bildungsungerechtigkeit und ist deshalb abzulehnen. – Vielen Dank. (Beifall BSW)

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