Ulrike Liedtke
Wir kennen Frau Dr. Oeynhausen, und es kommen jetzt drei Fragen. Bitte schön. (Vereinzelt Heiterkeit) Dr. Daniela Oeynhausen (AfD):* Ja. – Vielen Dank für die Auskunft, die mich aber etwas irritiert. Denn tatsächlich habe ich diese Information auch noch aus einer anderen Quelle. Deswegen an Sie folgende Frage: Ich habe in der letzten Legislaturperiode bereits zum Thema Gesundheitskompetenz nachgefragt; die Landesregierung hat mich hierauf ideenlos auf VHS-Kurse verwiesen. Was halten Sie denn von der Einführung eines Schulfaches „Gesundheitskompetenz“ in Brandenburg, zum Beispiel auch zur Unfallverhütung? Viele Kinder wissen gar nicht, wie man sich bei Gewitter verhält. Es gab ja in letzter Zeit furchtbare Todesfälle in Deutschland, weil dieses Grundwissen in unseren Schulen offensichtlich nicht mehr vermittelt wird. Wie sehen Sie das als Gesundheitsministerin zusammen mit Ihrem Kollegen aus dem Bildungsministerium? Ergibt das für Brandenburg Sinn? Haben Sie sich darüber schon Gedanken gemacht? Die zweite Frage: Kürzlich kam eine DAK-Studie heraus, die zeigt, dass die Zahl chronischer psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen um 85 % gestiegen ist. Ich frage Sie: Wie wollen Sie als Gesundheitsministerin darauf hinsichtlich Gesundheitskompetenz reagieren? Die Studie sagt über die Gründe: Die Kinder haben Zukunftsängste; sie haben Angst vor dem Klimawandel und, und, und. – Haben Sie schon überlegt, ob Sie beispielsweise zusammen mit Ihrem Kollegen aus dem Bildungsministerium Lehrpläne einmal kritisch durchschauen, um Kinder vor dieser irren Klimahysterie zu bewahren, um den Kindern Bildung mitzugeben, damit sie eine Zukunft haben und positiv in die Zukunft blicken? Haben Sie das schon einmal angedacht?
