Hans-Christoph Berndt
Vielen Dank für Ihre Frage. – Nein! (Heiterkeit bei der AfD sowie Lachen bei der SPD) Kommen wir zur dritten und wahrscheinlich wichtigsten Frage für die Zukunft unseres Landes: Was bleibt von der Demokratie, wenn das Volk verschwindet? Martin Sellner wird mit der gleichen Begründung zur Unperson gemacht, (Dr. Jan Redmann [CDU]: Von Ihrer Bundesspitze!) mit der ein AfD-Verbot gefordert wird, auch von Teilen der CDU, nämlich mit dem Festhalten am ethnisch-kulturellen Volksbegriff. Ich frage Sie: Haben Sie sich einmal überlegt, wie demokratiefeindlich das ist? – Deutschland kann den Rest der Welt nicht retten; aber der Rest der Welt kann dazu beitragen, dass Deutschland verschwindet. (Beifall AfD) Warum sollte es falsch sein, auch für Deutschland das zu vertreten, was wir jedem anderen Land der Welt gönnen und was wir in den Fällen von Israel, Ukraine oder Grönland geradezu feiern? (Dennis Hohloch [AfD]: Richtig!) Was sollte also falsch daran sein, zu sagen: „Deutschland soll das Land der Deutschen bleiben“? (Beifall AfD) Um daraus einen Angriff auf die Menschenwürde von Ausländern oder eingewanderten Staatsbürgern abzuleiten, muss man böswillig oder völlig ahnungslos oder beides sein. (Beifall AfD) Denn in Wirklichkeit sind in diesem Deutschland die ethnischen Deutschen weit häufiger Opfer von Diskriminierung und Migrantengewalt als umgekehrt. Die Statistiken sind eindeutig. (Beifall AfD) Wer nicht wegsieht, findet sie jedes Jahr zu Silvester und jeden Tag an der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus bestätigt. (Beifall AfD) Sehr geehrte Damen und Herren, wenn Juden in Deutschland nicht mehr sicher sind und zum Ziel antisemitischer Anschläge werden – wie der Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner und seine Familie, den ich von dieser Stelle aus noch einmal ganz herzlich grüße –, dann liegt das an einer Willkommenskultur, die den Teppich für eine islamische Überfremdung dieses Landes ausrollt. (Beifall AfD) Am Rande eines Bürgerdialogs vor einer Woche beschrieb mir eine Potsdamerin die schier unüberwindbaren Schwierigkeiten, in dieser Stadt ein Taxi zu bekommen, um mit einem Hund zu einem tierärztlichen Notdienst zu fahren. Muslimische Taxifahrer weigern sich schlichtweg, Hunde zu befördern, weil sie im Islam als unreine Tiere gelten. Das sind die Folgen Ihrer Politik, Herr Woidke und Herr Redmann. (Beifall AfD) Das sind die Folgen einer grenzenlosen Toleranz …
