Hans-Christoph Berndt
Vielen Dank, Herr Kollege Bretz, für die Fragen, die, ganz anders, als man es von Ihnen gewohnt ist, tatsächlich Fragen sind. (Zurufe von SPD und CDU) Zum Thema „Sellner“ werde ich noch kommen, keine Sorge; seien Sie nicht immer so ungestüm. Darüber werde ich ausgiebig sprechen. (Steeven Bretz [CDU]: „Ungestüm“?) Zu der Frage bezüglich Lena Kotré: Ich finde es bedauerlich, dass Frau Kotré so etwas sagt. Aber wenn Frau Kotré so etwas sagt, dann hat das ja Ursachen. (Steeven Bretz [CDU]: Aha!) Vielleicht sollten Sie einmal in sich gehen und sich fragen, welchen Grund es hat, dass Frau Kotré hier solche Aussagen macht. (Beifall AfD) Ich war bei der systematischen Benachteiligung der AfD durch Sie, seitdem es die AfD gibt, und dabei, wie diese Benachteiligung fortgesetzt wird. Aber wie das Bespiel Thomas Kemmerich in Thüringen zeigt, dem Land des Ministerpräsidenten Mario Voigt, den man nicht mehr „Dr.“ nennen darf, sind CDU und SPD bereit, noch weiter zu gehen, als nur die AfD zu benachteiligen, und auch gegen einen demokratischen Machtwechsel mobil zu machen. Und darum, sehr geehrte Damen und Herren und sehr geehrter Herr Kollege Bretz: Die größte Gefahr für die Demokratie im Land sitzt auf den Regierungsbänken. (Beifall AfD)
