Ulrike Liedtke
Danke schön. – Für die Landesregierung spricht Frau Ministerin Mittelstädt. Bitte sehr. (Beifall SPD) Hanka Mittelstädt (Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz): Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten! Werte Gäste auf der Tribüne oder am Stream! Ja, es ist schon eine besondere Ehre, eine gute Gelegenheit und eine große Freude, bei der ersten Plenarsitzung im neuen Jahr die Grüne Woche zum Anlass zu nehmen, um über Herausforderungen sowie Chancen der Landwirtschaft im Lichte der GAP 2028 zu sprechen – GAP steht für die Gemeinsame Agrarpolitik. Erlauben Sie mir, kurz und kompakt auf die Präsenz unseres Bundeslandes auf der hundertsten Grünen Woche einzugehen. Das Land Brandenburg ist dort seit 34 Jahren Partner, und es ist in 32 Jahren live dabei gewesen. Coronabedingt gab es zwei Jahre lang keine Länderhalle. Zuallererst gelten mein Dank und meine Anerkennung den mehr als 150 Ausstellerinnen und Ausstellern aus Brandenburg, die die Grüne Woche für mehr als 350 000 Besucherinnen und Besucher zum Highlight mit kulinarischen Genüssen, landtouristischer Informationsvielfalt und wichtigen Dialogen zu Landwirtschaft, ländlichem Raum und Naturerlebnis gemacht haben. (Beifall SPD, vereinzelt CDU sowie des fraktionslosen Abgeordneten André von Ossowski) Mein Dank gilt natürlich auch allen Ministerkollegen und allen Abgeordneten hier in diesem Landtag, die sich sehr für die Themen der Grünen Woche – für mich in der letzten Woche wirklich das sprichwörtliche tägliche Brot – interessieren. Nicht zuletzt danke ich an dieser Stelle auch allen Verbraucherinnen und Verbrauchern, die die Chance genutzt haben, mit unseren Produzentinnen und Produzenten – unseren Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft – in Kontakt zu treten und sie zu unterstützen, und zwar mit dem bewussten Kauf regionaler Produkte – ganz nach unserem Slogan „Deine Wahl ist regional“. (Beifall SPD sowie des fraktionslosen Abgeordneten André von Ossowski) Und, ja, mein fast täglicher Kontakt mit Land- und Forstwirten, landwirtschaftlichen Unternehmen, Direktvermarktern, Lebensmittelproduzenten und auch in Richtung Ernährungsindustrie hat zu einem intensiven Austausch über die Herausforderungen und Chancen in der Wertschöpfungskette geführt und auch das Vertrauen in engagierte und praxisnahe Politik vertieft.
