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Johannes Funke

SPD 28.01.2026 Sitzungen 8/26

Verehrte Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Die Grüne Woche gibt es seit 100 Jahren, und viele, die heute hier im Saal sind, konnten sich in den zurückliegenden Tagen davon überzeugen, dass dieses besondere Jubiläum sehr würdig begangen wurde. Der Bundespräsident hat es sich nicht nehmen lassen, die Messe selbst zu eröffnen. Die meisten von Ihnen werden wissen, dass die Ursprünge der Grünen Woche auf die Winterversammlungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft zurückgehen, bei der auffallend viele Menschen in langen grünen Lodenmänteln in der Stadt unterwegs waren – so kam es wohl zu dem Namen „Grüne Woche“. Weit weniger bekannt ist, dass die Stadt Berlin damals selbst ein beachtlicher Agrarstandort war. So lebten im Jahr 1926 im Berliner Stadtgebiet 45 000 Pferde, 25 000 Schweine, 21 000 Milchkühe und mehr als eine halbe Million Hühner, Enten und Gänse. Und noch etwas: In der damaligen Reichshauptstadt gab es rund 200 000 Kleingärten. Heute bin ich mir daher sicher, dass es genau diese Mischung aus Landwirten von nah und fern und Berlinern mit grünem Daumen war, die die Messe unter dem Funkturm einst zum Erfolg führte. Und heute können wir sagen: Auch die Grüne Woche 2026 war ein voller Erfolg. (Beifall SPD) Verehrte Damen und Herren, dass das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte auch vor der Grünen Wochen keinen Halt machte, soll heute zumindest erwähnt sein. (Unruhe bei der AfD) – Entschuldigen Sie, das lenkt sehr ab. Darf ich um Ruhe bitten? (Andreas Galau [AfD]: Ich habe doch gar nichts gemacht! – Weitere Zurufe von der AfD) Ich wiederhole den Satz, damit er auch bei Ihnen ankommt: Dass das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte auch vor der Grünen Woche keinen Halt machte, soll heute zumindest erwähnt sein. Dass die Bürgerinnen und Bürger der DDR … (Zurufe von der AfD)

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