Elske Hildebrandt
Ich will voranstellen, dass ich die Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus-Sachsendorf schon sehr lange kenne und weiß, was dort für anspruchsvolle pädagogische Arbeit geleistet wird. Es ist eine Schule für gemeinsames Lernen. Es ist auch eine Startchancen-Schule. Das möchte ich vorausschicken. Sie hatten betont, dass sie sich in einem sehr herausfordernden Kiez befindet, in Sachsendorf, gerade auch mit den Problemen, die sich schon lange an der Oberschule angedeutet hatten. Ich möchte zurückweisen, dass sich an der Regine-Hildebrandt-Schule schon ein sehr, sehr lange bestehendes Problem aufgestaut habe. Dieses ist erst jetzt im Zuge der letzten Monate in Sachsendorf dazugekommen. Deshalb meine Frage: Sie haben vorhin angedeutet, dass man den sozialen Raum, das Quartiersmanagement, die Zusammenhänge zwischen den Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im Ort im Blick haben muss. Habe ich Sie richtig verstanden, dass die Anstrengungen dort eventuell auch in die Richtung gehen, das ganzheitlich zu unterstützen und die Probleme aus der Schule dorthin zu bekommen, wo sie hingehören – zur Kinder- und Jugendhilfe –, sowie eine verstärkte Sozialarbeit und Elternarbeit im Kiez zu erreichen? – Danke.
