Daniel Freiherr von Lützow
Vielen Dank, Kollege Noack, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. Das Thema ist ja nicht neu; wir haben es in der vergangenen Legislaturperiode rauf und runter gespielt. Es war absehbar, dass es zur Katastrophe kommen würde, und sie ist eingetreten. (Björn Lüttmann [SPD]: „Katastrophe“!) Ich gehe davon aus, dass Sie die gesamte Fraktion der SPD vertreten. Mich interessiert, woher der plötzliche Sinneswandel der SPD kommt, warum Sie also jetzt doch wieder ein Jahresabschlussbeschleunigungsgesetz beschließen wollen. In meinen Ohren klingelt noch die Anhörung. Es waren genau Sie gewesen, die gesagt haben: So etwas brauchen wir nicht! – Sie sind Gemeindevertreter und wollen nun auf Heller und Pfennig genau wissen, wie die Gemeinde gewirtschaftet hat. Wie kam es zu dem Sinneswandel? Ist in dem einen Jahr die Lage der Kommunen wirklich so schlimm geworden, dass das jetzt notwendig ist? Warum haben Sie auf unsere Warnungen nicht gehört? Vor allem aber würde mich interessieren, wie es zu Ihrem Sinneswandel kam.
