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Erik Stohn

SPD 20.11.2025 Sitzungen 8/22

Frau Kotré, ich nehme wieder einmal zur Kenntnis, wie Sie alles nur auf eine Sache reduzieren und eigentlich keinen Beitrag zu einer kommunalpolitischen Stadtbilddebatte oder zur Sicherheit leisten wollen. Sie reduzieren alles nur auf ein Thema – okay, hingenommen. Jetzt verhöhnen Sie aber die Idee von einem Angstraumregister, über das wir auch gesagt haben: Das kann ja vieles bedeuten. Das kann man in digitaler Form, wie Sie es vorschlagen, machen, man kann auf bestehende Portale wie „Maerker“ usw. zurückgreifen oder aktiv Sicherheitsgespräche vor Ort führen – da ist vieles denkbar. Mein Kollege hat die ganze Bandbreite dargestellt; so habe ich ihn jedenfalls verstanden, und wir haben das so auch diskutiert. Aber jetzt frage ich mich, (Lars Hünich [AfD]: Sie sollen sie fragen, nicht sich!) wenn Sie sagen, das sei eine ganz schlechte Idee: Wie verhält es sich dann mit dem Meldeportal zur Schulgewalt, das Sie als Fraktion angemeldet haben? Das widerspricht sich irgendwie, oder nicht? (Unruhe bei der AfD) Lena Kotré (AfD):* Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. (Erik Stohn [SPD]: Ach so!) Angstraumregister, die die Orte erfassen, bei denen den Menschen gesagt wird: „Meidet diese Plätze am besten, da fühlt ihr euch nicht sicher“, sind Augenwischerei. (Vereinzelt Beifall AfD) Und wissen Sie, warum Angstraumregister Augenwischerei sind? Weil sie nämlich nur auf das Sicherheitsgefühl abzielen – auf nichts anderes! Nicht auf die wirkliche Sicherheit. Das ist das Problem an der ganzen Sache. Sie wollen, dass sich die Leute unter vielleicht efeuberankten Geländern wohlfühlen, sie wollen vielleicht Petunien im Sommer hinpflanzen – können Sie alles gerne machen. Das trägt aber nicht zur Sicherheit der Menschen in diesem Land bei! (Beifall AfD)

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