Daniel Münschke
Frau Ministerin Mittelstädt möchte erwidern und hat somit das Wort. Hanka Mittelstädt (Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Jank, wir können uns lange darüber auslassen, ob wir in den letzten Generationen Personal abgebaut haben und dass der Waldumbau aus Personalgründen nicht vorangeschritten ist. Ich glaube, es gibt viele Aspekte, und diese haben wir heute auch intensiv beleuchtet. Naturverjüngung ist nicht das einzige Mittel, um den Waldumbau voranzubringen. (Fabian Jank [AfD]: Sie haben es gerade etwa so gesagt!) – Nein, ich sage nicht, dass dies das einzige Mittel sei. Das stimmt nicht. Wir brauchen auch Forstvermehrungssaatgut, und wir brauchen Jagdregelungen, die darauf abzielen, den Wildverbiss auf der einen Seite zu verhindern, aber auch das Wild zu schützen – Hege und Pflege auf der anderen Seite. Dass wir ein Jagdpaket vorbereitet haben, ist doch unstrittig, und dass wir den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen, ebenfalls. Ich frage mich an dieser Stelle wirklich, ob Sie in den Ausschusssitzungen aufgepasst haben, denn wir haben genau dies dort immer stark thematisiert. Der Wolf kommt ins Jagdgesetz. Das ist angeschoben und wird Anfang des nächsten Jahres passieren. Dann warte ich auf den Bund, dass endlich das Bundesgesetz beschlossen wird und wir den Wolf so ins Jagdrecht aufnehmen können, dass er bejagt werden kann. (Beifall SPD)
