Dominik Kaufner
Ja, Frau Balzer – Freiheit der Wissenschaft. Also bei Parteien wie der Ihren, die in der Coronazeit alles mitgemacht haben, finde ich es schon ziemlich dreist, wenn Sie behaupten: (Beifall AfD) Wir wollen eine Freiheit der Wissenschaft, und wir vertrauen auf die unabhängigen Ergebnisse der Forscher. – In dieser Zeit hat man gesehen, was Sie davon halten. Die Coronazeit – darum habe ich es in meiner Rede extra aufgegriffen – ist ein ganz vergleichbarer Fall. Tatsächlich haben alle, die am Peer-Review-Verfahren des „Nature“-Magazins beteiligt waren, die Wissenschaftlichkeit dieser Ergebnisse angezweifelt. Also wenn Sie sich hier hinstellen und sagen, ich täte so, als ob die Ergebnisse unwissenschaftlich wären, obwohl sie dem wissenschaftlichen Konsens entsprechen, dann stimmt das einfach nicht. Sie haben sich im Vorfeld dieser Diskussion gar nicht richtig darauf vorbereitet. Sie haben diese Vorwürfe gar nicht überprüft. (Beifall AfD) Es ist nun einmal so, dass diese Peer-Review-Verfahren ein Sicherungsmechanismus sind, damit man in akademischen Fachzeitschriften nicht jeden Mist abdrucken kann. Wenn Sie sich fragen, was wohl der Bund dazu sagen würde, muss ich sagen: Ich glaube, wenn Sie die Brandenburger da draußen fragen würden, würden sie sagen: Na ja, vielleicht möchte der Bund dann auch aus diesem Projekt aussteigen, das für Brandenburg offensichtlich nicht gut ist. Und wenn er das nicht möchte, muss er das nun einmal alleine bezahlen. Das ist zwar auch unser Geld, aber darüber können wir hier an diesem Ort nicht entscheiden. Hier ist entscheidend, dass wir unsere Verantwortung für Brandenburg wahrnehmen, und das bedeutet: Die Millionen, die wir hier als Brandenburger reinstecken, können wir woanders wirklich viel besser einsetzen. – Danke schön. (Beifall AfD)
