Britta Müller
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Es tut mir leid, dass ich die Redezeit der Opposition – ich muss mich ja insbesondere bei den Regierungsfraktionen entschuldigen – jetzt wieder verlängere, aber wir können einige Dinge hier nicht im Raum stehenlassen, denn es wurden heute derart viele Tatsachen vermengt und durcheinandergebracht. Ich verstehe die Menschen in Wittstock. Ich verstehe auch die Menschen in der Region. (Steeven Bretz [CDU]: Frau Dr. Oeynhausen zu überzeugen, ist nicht möglich!) – Herr Bretz, hören Sie in der Materie doch zu. (Steeven Bretz [CDU]: Ich höre Ihnen zu!) Jetzt möchte ich noch einmal auf eines hinweisen, weil Herr Redmann sagte, dass Fördermittel fließen und dass diese nicht fließen sollten: Der Antrag ist vom Krankenhausträger als Konzentrationsvorhaben im Komplex gestellt worden. Wir sprechen hier über alle drei Standorte, über Wittstock, Pritzwalk und Kyritz. Das heißt also nicht, dass die Mittel für einen Standort sind. Mit dem, was Sie beantragen, gefährden Sie die Versorgung sowohl in Pritzwalk als auch in Kyritz. Das ist das Problem, vor dem wir stehen. Das ist die Herausforderung, warum es dieses Gesetz gibt: genau wegen der demografischen Entwicklung, wegen des Fachkräftemangels und wegen der Qualität. All das haben wir hoch und runter dekliniert. Herr Redmann, Sie haben das ja auch eingeräumt. Wenn wir so denken würden, wäre die Versorgung der ganzen Region gefährdet, denn dann sprechen wir nicht nur über Wittstock, sondern dann sprechen wir auch über Pritzwalk und Kyritz. Ich möchte, dass das berücksichtigt wird. 2025 59
