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Jan Redmann

CDU 24.09.2025 Sitzungen 8/19

Ich bin an dieser Stelle sehr froh, dass ich mich nicht auf den Vorredner beziehen darf – den unmittelbaren Vorredner. (Heiterkeit der Abgeordneten Steeven Bretz [CDU] und Ludwig Scheetz [SPD]) Ich möchte aber unabhängig davon deutlich machen, dass sich Wittstock in den letzten Jahren ganz hervorragend entwickelt hat. (Beifall CDU und SPD sowie der Abgeordneten Dr. Jouleen Gruhn [BSW]) Wenn Sie einmal durch Wittstock gehen – mit offenen Augen –, werden Sie sehen, dass sich diese Stadt wegen des Engagements der Wittstockerinnen und Wittstocker in einem Zustand befindet, in dem sie wahrscheinlich noch nie war – auch, weil viel investiert wurde, nämlich zig Millionen zum Beispiel aus Städtebaufördermitteln. (Der Abgeordnete Torsten Arndt [AfD] begibt sich zu einem Mikrofon.) – Sie können keine Zwischenfrage stellen; das lernen Sie sicherlich auch noch. Wir kommen zu Frau Sahi; um sie geht es hier. – Frau Sahi, man sollte es sich nicht so leicht machen. Sie sagten, das Krankenhaus Wittstock sei nur schwer zu retten. Da stimme ich Ihnen zu; einfach wird es nicht. Aber auch wenn es schwer ist, muss man nicht von vornherein aufgeben, sondern man kann es einmal probieren. Man kann sich anstrengen; man kann sich bemühen, das Krankenhaus in Wittstock zu retten, (Beifall CDU) denn ich halte es nicht für überzeugend, zu sagen: Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen! Alles ist in Ordnung, das wird schon, wir haben alles im Griff! Sie sagten, die Poliklinik und das, was da als Ersatz kommt, Notfallambulanz usw., sei im Prinzip alles in trockenen Tüchern; alles sei zum 01.01.2027 geklärt. Ich frage Sie: Wie viele Kassensitze werden nach Wittstock kommen? Da ist noch nichts geklärt. An welchem Ort soll die Poliklinik sein – im bisherigen Krankenhaus, das der KMG gehört, die andere Pläne hat, oder in einem ganz anderen Gebäude, das aber noch mit Fördermitteln in Höhe mehrerer zehn Millionen saniert werden müsste? Dann stellt sich die Frage, wie lange das überhaupt dauern würde. Wann wäre ein solches Angebot überhaupt am Netz? Was machen die Wittstocker, die in der Zwischenzeit krank werden? Und wer ist da eigentlich der Betreiber? Bei einem Blick auf Ihren Antrag sehe ich, dass die KMG der Betreiber sein soll, auf sie soll Druck ausgeübt werden usw. Was Sie hier am Pult gesagt haben, deutete aber eher auf eine Lösung in Richtung Neuruppin und Ruppiner Kliniken hin. Ich glaube, da sind Sie sich selber noch nicht so einig – und das ist das Problem, dass hier noch nichts in trockenen Tüchern ist! Solange nichts in trockenen Tüchern ist, sollten wir versuchen, das Krankenhaus in Wittstock am Netz zu halten, damit die medizinische Versorgung nicht unter die Räder kommt. – Danke schön. (Beifall CDU)

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